Gua Sha in Stadtlauringen

Das Wort GuaSha bzw. Gua Sha setzt sich zusammen aus dem Wort „Gua“ für Schaben und „Sha“ für akute Krankheit bzw. Röte bzw. Zeichen gestauter Lebensenergie/Körpersäfte nach TCM. Dies erklärt schon mal grundsätzlich, was bei dieser Behandlung gemacht wird. GuaSha zählt ebenso wie ein Teil meiner anderen Heilverfahren zu den Ausleitungsverfahren.

 

Die Behandlung ist schon seit der Antike bekannt und wurde z. B. mit Hilfe einer abgerundeten Porzellankante, einer großen Messingmünze oder der Rückseite eines Hornkammes mit Hilfe von Öl verwendet.  

 

Es wird die geölte Haut unter Druck des Schabers oder Löffels etc. geschabt bis eine Rötung bzw. Blaufärbung der Haut auftritt. Dies kann am ganzen Körper, Hauptsächlich jedoch im Rückenbereich oder an Gelenken und Extremitäten ausgeführt werden. 

 

Durch die GuaSha-Behandlung zeigt sich auf der Haut eine Röte, welche auch ähnliche einem klein bis großflächigen Bluterguss (gelegentlich auch Quaddel- bzw. Blasenbildung möglich) aussehen kann und einige Zeit zum Abklingen benötigen kann. Wie beim Schröpfen auch, wird dies auf der intakten Haut angewendet, welche auch intakt aber „gefärbt“ bleibt.

 

Nach der Behandlung:

Nach einer GuaSha-Behandlung sollte die Haut geschont werden. So sollte man sich nicht extremer Sonne, Kälte oder Wind aussetzen sondern dies ausreichend abdecken. Auch schwere körperliche Arbeit sollte bis zum Abklingen der Rötung vermieden werden. Auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr am Tag der Behandlung und den darauffolgenden zu achten.

 

Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (§3 Nr.1): Bei einigen der hier vorgestellten Therapie-, Heil- und Diagnoseverfahren handelt es sich um  nicht wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch anerkannte bzw. bewiesene Verfahren der alternativen Medizin, deren Wirkung schulmedizinisch und/oder wissenschaftlich noch nicht anerkannt/bewiesen sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Ein s. g. Heilversprechen kann zu keiner Zeit gegeben werden.